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Everest-Besteigung: Rekordzahl an Genehmigungen von Nepal im Jahr 2023

Die Besteigung des Mount Everest ist zweifellos eine der größten und sensationellsten Leistungen, die ein Mensch vollbringen kann. Dennoch ist es für viele (reiche) Menschen, vor allem Chinesen und Nordamerikaner, immer mehr in Reichweite.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Gipfel aufgrund der extremen Wetterbedingungen nur wenige Wochen im Jahr erreichbar ist, herrscht immer ein großes Chaos und eine große Anzahl von Menschen, die für Tausende von Dollar versuchen, den höchsten Punkt der Welt zu erreichen.

In diesem Jahr könnte es jedoch zu Problemen kommen, da Nepal eine Rekordzahl von Genehmigungen für die Besteigung des Berges erteilt hat (ja, man braucht eine Sondergenehmigung). Ein Faktor, nämlich die Überfüllung der Basislager und Gipfel, könnte auch zu gefährlichen Situationen für die Sicherheit der Bergsteiger führen.

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Everest-Besteigung: Rekordzahl an Genehmigungen von Nepal im Jahr 2023
Die Besteigung des Mount Everest ist zweifellos eine der größten und sensationellsten Leistungen, die ein Mensch vollbringen kann. Dennoch ist es für viele (wohlhabende) Menschen, vor allem Chinesen und Nordamerikaner, in greifbare Nähe gerückt. In Anbetracht der Tatsache, dass der Gipfel aufgrund der extremen Wetterbedingungen nur wenige Wochen im Jahr erreicht werden kann, gibt es immer ein großes Chaos und eine große Anzahl von Menschen, die Tausende von Dollar bezahlen, um den höchsten Punkt der Welt zu erreichen. In diesem Jahr könnte es jedoch zu Problemen kommen, da Nepal eine Rekordzahl von Genehmigungen für die Besteigung des Berges erteilt hat (ja, man braucht eine Sondergenehmigung). Ein Faktor, nämlich die Überfüllung der Basislager und Gipfel, könnte auch zu gefährlichen Situationen für die Sicherheit der Bergsteiger führen.
Di Moving Mountains Trust - Flickr: Western Cwm - 14th May 2011, CC BY 2.0, https://commons.wikimedi
Nepal stellt Rekordzahl von Genehmigungen aus
An den Expeditionen zum Mount Everest in diesem Frühjahr werden bis zu 463 Bergsteiger teilnehmen (367 Männer und 96 Frauen aus 65 Ländern), obwohl Experten eine gefährliche Überbelegung des Gipfels befürchten.
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Für die Besteigung des Mount Everest ist eine Genehmigung erforderlich
Eine Information, die nicht jeder weiß, ist, dass es für die Besteigung des Mount Everest nicht ausreicht, einfach an Ort und Stelle zu erscheinen. Die Erlaubnis zur Besteigung muss von der nepalesischen Tourismusbehörde erteilt werden. Und es ist der Direktor dieser Abteilung, Yubaraj Khatiwada, der mit dem amerikanischen Broadcaster CNN über die Situation gesprochen hat.
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Der Mount Everest wird normalerweise im Mai bestiegen
Eine zweite Information, die vielleicht nicht jeder kennt, ist, dass es bestimmte, kurze Zeitfenster im Jahr gibt, in denen es möglich ist, den Gipfel zu erreichen. Die meisten Bergsteiger versuchen, den Gipfel im Mai zu besteigen. Es gibt ein kurzes Zeitfenster, in der Regel nach Mitte Mai, wenn die Temperaturen wärmer sind und die als Jet Stream bekannten Höhenwinde von den Bergen abgezogen sind. Manche versuchen es aber auch im Herbst.
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Wie erreicht man den Gipfel Everests?
Das Programm für die Besteigung des Mount Everest umfasst Momente des Aufstiegs und Momente der Akklimatisierung an den niedrigeren atmosphärischen Druck. Die Bergsteiger brauchen zusammen mit den Mitarbeitern und Sherpa-Führern etwa zwei Wochen, um zum Basislager des Everest zu gelangen, das sich in einer Höhe von fast 5200 Metern befindet. Danach dauert es etwa zwei Wochen, um sich an die Höhe zu gewöhnen und auf gute Wetterbedingungen zu warten, bevor man weitere vier Tage weitergeht, andere Lager erreicht und schließlich den Gipfel besteigt.
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Was geschieht bei Überbelegung?
Paradoxerweise verursachen große Menschenmengen, die versuchen, den Gipfel zu erreichen, Staus und regelrechte Warteschlangen, in denen die Bergsteiger in aller Ruhe wie in einem Supermarkt darauf warten, an die Reihe zu kommen. Diese Bilder, die im Internet zu finden sind, sind wirklich absurd und zeugen einmal mehr von dem Phänomen des Massentourismus, der in weiten Teilen der Welt Probleme verursacht. In der Schlange zu stehen, um den Gipfel des Everest zu erreichen, weil es „zu viele Leute" gibt, ist unglaublich.
Didrik Johnck - Flickr.com
Die Arbeit der lokalen Behörden zur Lösung von Problemen
Die mehr als 460 Bergsteiger, die eine Genehmigung für den Aufstieg in diesem Frühjahr erhalten haben, werden von mehr als 1 500 nepalesischen Sherpas und anderem Personal im Basislager und auf dem Gipfel begleitet. Die nepalesischen Behörden, für die der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle ist, arbeiten bereits daran, mehr Platz für Lager zu schaffen und so viele Seile wie möglich auf derselben Route anzubringen, um mögliche Warteschlangen am Gipfel zu vermeiden.
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