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Die brasilianische Nachbildung des Trevi-Brunnens in Rom: Touristen, Münzen und Kontroversen

Die Nachbildung des römischen Trevi-Brunnens wurde vor kurzem in Serra Negra, Brasilien eingeweiht, was zu Kontroversen führte und bereits von Touristen besucht wurde.

Der Brunnen, der dem vom Papst Clemens XII. in Auftrag gegebenen Original aus dem 18. Jahrhundert nachempfunden ist, ist zwar kleiner, verfügt aber über ein sehr ähnliches Wasserbecken, das von Thermalwasserdüsen gespeist wird. Die Statuen wurden aus Silikon und Gipsformen hergestellt und mit Glasfaser überzogen, was zu einer Kontroverse führte, da die Touristen die Angewohnheit hatten, Münzen ins Wasser zu werfen.

Der Brunnen, der rund 300.000 Euro gekostet hat und mit 40 LED-Projektoren beleuchtet wurde, soll eine Hommage an die italienischen Migranten sein und den Tourismus ankurbeln, was Arbeitsplätze und Einkommen schafft.

photo Ansa
Eine touristische Neuheit
Die Nachbildung des römischen Trevi-Brunnens in Serra Negra, Brasilien wurde erst vor kurzem eingeweiht, zieht aber schon jetzt die Aufmerksamkeit der Touristen auf sich. Clemente XII Der Brunnen wurde nach dem Original gebaut, das im 18. Jahrhundert vom Papst geschaffen wurde, um ein Aquädukt aus der römischen Ära wiederzubeleben.
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Ähnlich wie das Original
Obwohl die Abmessungen im Vergleich zum Original geringer sind - die Höhe beträgt 11 Meter im Gegensatz zu 26 Metern beim Original in Rom -, ist der Wasserspiegel der Nachbildung mit 20,7 Metern Breite sehr ähnlich und wird von neun Thermalwasserdüsen gespeist. Die Ausführung der Statuen unterscheidet sich jedoch völlig vom Original, da sie aus Silikon- und Gipsabdrücken hergestellt und mit Fiberglas überzogen wurden.
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Erste Kontroverse über den Münzwurf
Wie bei dem Original werfen auch bei der brasilianischen Nachbildung Touristen Münzen in das Wasserbecken. Dies hat zu mehreren Kontroversen im Internet geführt, in denen den Betreibern des Brunnens vorgeworfen wurde, mit den Münzen der Touristen Geld verdienen zu wollen.
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Ein Projekt für italienische Migranten und den Tourismus
Die Schöpfer des brasilianischen Werks erklärten, der Brunnen sei als Hommage an italienische Migranten und zur Förderung des Tourismus entstanden. Trotz der Kritik an dem Münzwurf sind die brasilianischen Erbauer überzeugt, dass der Brunnen Touristen anziehen und Einkommen und Arbeitsplätze schaffen wird.
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Die Beleuchtung des Brunnens und die Kosten der Arbeiten
Die Nachbildung des Trevi-Brunnens in Brasilien wurde mit 40 LED-Projektoren beleuchtet und kostete rund 300.000 Euro. Trotz des hohen Preises sind die Schöpfer des Werks optimistisch, was das touristische Potenzial der Attraktion angeht, da sie dem Original sehr ähnlich ist und der Kontext, in dem sie errichtet wurde, sehr schön ist.
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